Ein Pferd namens Milchmann

Hermann hatte sich gerade ein Butterbrot gemacht, als es von draußen hustet. Auf der Terrasse befindet sich ein riesiges Pferd mit einem Stirnband, auf dem „MM“ steht. Dieses schmeißt erst mal den Gartengrill um, kommt dann herein und äpfelt auf Mamas Yoga Teppich. Hermann beschließt, das Pferd MilchMann zu nennen, es in der Garage zu verstecken, alle Spuren zu beseitigen und es mit in die Schule zu nehmen. Mit einigen waghalsigen Manövern gelingt das sogar und in der Schule stellt sich heraus, dass seinem Mathelehrer und anderen Menschen in der Stadt auch Pferde zugelaufen sind. Mit Hilfe eines alten Schmiedes aus dem örtlichen Pflegeheim gelingt es Herrmanns Klasse, das Pferdegeheimnis zu lösen und ein solides Happy End herbeizuführen. Diese Geschichte hat viel Witz, genügend Absurditäten und ein rasantes Tempo. Sie macht einfach Spaß und ist zudem noch großartig komisch von Anke Kuhl illustriert.

Hilke Rosenboom
Anke Kuhl (Illustration)
Ein Pferd namens Milchmann
Carlsen TB 2005 139 Seiten € 5,99
ab 3. Klasse